Kirchen und Kapellen in Kvarner Region - Insel Krk

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Gesamtübersicht Kirchen und Kapellen in Kroatien

Gesamtübersicht Kirchen und Kapellen in der Kvarner Region

Inhaltsverzeichnis

Lage

A-B-C

Bajčići

Deutsche Schreibweise: Bajcici ; Aussprache: Beitschi|tchi


  • Kapelle Hl. Leonard (Kapela sv. Leonarda)


Diese kleine Kapelle im Örtchen Bajčići (bei Nenadići - fast auf dem Weg zur Fähre Valbiska) wurde 1769 von Pater Ivan Prendivoj erbaut. Als Baumaterial verwendete er u.a. Steine einer aus dem 14. Jh. stammenden verfallenen Kapelle aus dem Ort Žgaljiči.




Batomalj

Deutsche Schreibweise: Batomalj; Aussprache: Batomal(j)


  • Wallfahrtskirche Heilige Mutter Gottes von Gorica (Crkva Svete Majke Božje Goričke)


Auf einem Hügel ganz in der Nähe von Baška findet man dieses Marienheiligtum, das der Überlieferung nach seit dem 11. Jahrhundert besteht und 1550 durch Bischoff Albert de Dujam Gliricis geweiht wurde. Es gehört somit zu den ältesten Marienheiligtümern in Kroatien.

In der ersten Zeit betreute die Bruderschaft der Mutter Gottes von Gorica, die einem nahegelegenen Benediktinerkloster angehörte, diese Stätte. Ihr Statut ist das älteste in glagolitischer Schrift von einer Bruderschaft verfasste Statut aus dem Jahr 1425.

Die sich im Inneren befindliche Barockstatue der Mutter Gottes von Gorica aus dem 16. Jahrhundert zieht besonders am 15. August jeden Jahres (Mariä Himmelfahrt) Gläubige aus ganz Kroatien an.



Baška

Deutsche Schreibweise: Baska ; Aussprache: Baschka


  • Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit (Crkva sv. Trojice)


Diese dreischiffige Kirche findet man im Ortszentrum von Baška. Es ist die größte Kirche von Baška und Umgebung und wurde 1723 im Barockstil des 18. Jahrh. erbaut.

Im Inneren befinden sich 8 Altäre, wovon einer der Heiligen Dreifaltigkeit gewidmet wurde. Außerdem schmücken Gemälde der bekannten Maler Frano Jurić aus dem 18. Jahrh., der Venizianer Paulo Camso aus dem 16. Jahrh. und Jaopo Palmo aus dem 17. Jahrh. sowie frühromanische Kapitelle, wie das Altarbild Gottesmutter mit Heiligem vom Ende des 15. Jahrh. (Marco Marziale), das letzte Abendmal und einige Holz- und Stein-Skulpturen (15. - 18. Jahrh.) die Kirche. Weiters befindet sich ein wertvolles Geschenk des Prinzen Ivan Frankopan von Krk - ein silbernes Kruzifix - in der Kirche. Der Glockenturm stammt aus dem Jahr 1766 und ist 28 m hoch.





  • Kirche des Hl. Johannes dem Täufer (Calva Sv. Ivana)


Diese ockerfarbene Kirche wurde im 11. Jahrh. oberhalb von Baška als erste Gemeindekirche dieser Region auf dem "Friedhofsberg" erbaut. In ihrem Glockenturm befindet sich die älteste Glocke dieses Gebiets von 1431, auch "der Alte" genannt. Anfangs des 19. Jahrh. wurde die Kirche verlassen und erst später nach einer Cholera wieder hergestellt. Neben der Kirche befindet sich auch der Friedhof, wo seit Jahrhunderten die Toten von Baška beerdigt werden.




  • Kirche des Hl. Markus (Crkva Sv. Marka)



Bogovići

Deutsche Schreibweise: Bogovici ; Aussprache: Bogowitschi


  • Kirche Hl. Apollinaris (Crkva sv. Apolinara)


Die Pfarrkirche liegt im Ortsteil Bogovići von Malinska und feierte im Jahr 2007 ihr 150jähriges Weihjubiläum.

Die ursprünglichen Ideen zum Bau einer neuen Pfarrkirche entstanden bereits am Ende des 18. Jahrhunderts, und zwar vor allem wegen der Baufälligkeit der alten Kirche des Hl. Apollinaris mit Grundmauern aus dem 12. Jahrhundert, die in dem Dorf Dubašnica, das heute nicht mehr existiert, gestanden hat. Da sich die damaligen Bewohner des Dorfes nicht einigen konnten, an welcher Stelle eine neue Kirche gebaut werden sollte, hat man die alte Kirche erneuert. Als 1834 das Abhalten der Gottesdienste wegen Baufälligkeit verboten wurde, kam die Frage nach einem Neubeu wieder auf. Schließlich hat man 1854 mit dem Bau der neuen Pfarrkirche des Hl. Apollinaris in Bogovići begonnen, die der damalige Baumeister Adam Glažar aus Crikvenica im Jahre 1857 fertig gestellt hat.

Die Kirche hat drei Altäre. Der barocke Altar der Muttergottes von Karmel (1644) befindet sich auf der Nordseite. In der Südkapelle befindet sich der barocke Altar der Muttergottes von den Rosen (1709). Er stammt noch aus der alten Pfarrkirche. Der große Hauptaltar aus Marmor ist aus dem Barock und befand sich ursprünglich in der alten Kirche des Hl. Apollinaris. Auf ihm hebt sich die Altarpala aus dem Jahr 1867 hervor, die von dem Wiener Maler Schöfemann gemalt wurde. Sie zeigt die Muttergottes mit Heiligen und dem Hl. Apollinaris. Etwa zur selben Zeit wurde - angrenzend an die Kirche - der 28 m hohe Glockenturm von Meistern aus dem Ort Grižane errichtet. Nachdem alle diese Arbeiten abgeschlossen waren, wurde die Kirche vom Bischof der Insel Krk, Ivan Josip Vitezić, geweiht.

In den darauffolgenden Jahrzehnten wurde das Innere der Kirche hergerichtet, da das Gebäude anfänglich nur so weit fertiggestellt war, wie unbedingt notwendig. 1904 wurde eine neue Sakristei gebaut, die sich bis dahin hinter dem Hauptaltar befand. In den inneren Seitennischen der Kirche wurden im Jahre 1906 Statuen des Hl. Kreuzes Jesu und des Hl. Nikolaus aufgestellt. Zu Weihnachten 1906 erklang zum ersten Mal die Orgel der Pfarrkirche. 1912 malte Ivan Valorić Piturić aus Vrbnik die Kirchendekorationen sowie 5 Wandbilder in Lunetten unter den Gewölben. 1972 hat man die Kirche renoviert und eine neue Altarplatte aus Marmor nach dem Entwurf von Mladen Fučić errichtet. 1973 wurde eine neue steinerne Kanzel aufgestellt, ein Werk der Steinmetze Josip Poljan und Ante Despot, in die im flachen Relief die Symbole der Evangelisten gehauen sind. 2006 erstrahlte die Pfarrkirche in neuem Glanz: Sie wurde grundlegend renoviert und bekam auch neue Kirchenfenster-Ornamente.




Brzac

Deutsche Schreibweise: Brzac; Aussprache: Brsaz


  • Kapelle St. Peter (Kapela sv. Petra)

Die kleine Kirche wurde 1693 von Kate und Juraj Nenadić errichtet, damit die einheimische Bevölkerung an Sonn- und Feiertagen ihre Messe im eigenen Dorf feiern konnte. Die Messen wurden hauptsächlich von Franziskaner-Mönchen aus dem Kloster Glavotok gehalten.


Čižići

Deutsche Schreibweise: Cizici; Aussprache: Tschi|schi|tschi


  • Kapelle Hl. Antonius (Kapelica sv. Antona)

Diese kleine Kapelle wurde auf dem höchsten Punkt von Čižići erbaut und heute noch liebevoll von den Einheimischen gepflegt. Zwischenzeitlich ist sie leider von "Touristenburgen" umgeben.



D-E-F

Dobrinj

Deutsche Schreibweise: Dobrinj; Aussprache: Dobrin(j)


  • Kirche des Hl. Vitus (Crkva sv. Vida)


Diese kleine Kirche am Ortsausgang von Dobrinj in Richtung Sv. Vid stammt aus dem 11. Jahrhundert.

Nur zum Festtag des Hl. Vitus am 15. Juni wird hier jedes Jahr ein Gottesdienst abgehalten. Trotzdem hat die Kirche für die Bevölkerung von Dobrinj und Vrbnik eine besondere Bedeutung:

In der Schenkungsurkunde des "großen Dragoslav" (datiert 01.01.1100) werden der Bau und der Ort dieser Kirche beschrieben und darin die Orte Dobrinj und Vrbnik erstmals in der Geschichte erwähnt.



G-H-I

Gabonjin

Deutsche Schreibweise: Gabonjin; Aussprache: Gabonjin


  • Kirche des Heiligsten Herzens Jesu (Crkva Presvetog Srca Isusovog)

Die verhältnismäßig neue Kirche wurde ca. 1950 in der Ortsmitte des Ortes erbaut.




Garica

Deutsche Schreibweise: Garica; Aussprache: Gariza


  • Kirche des Heiligen Peters (Crkva Sv. Petra)


Diese kleine Kirche steht mitten in Garica, das gemeindlich zu Vrbnik gehört, und wurde 1793 erwähnt und im 19. Jahrhundert restauriert.





Glavotok

Deutsche Schreibweise: Glavotok; Aussprache:Glawotok

  • Kirche Hl. Maria (Crkva sv. Marije)


Die zum Franziskanerkloster gehörende Kirche schaut auf eine lange Geschichte zurück. Die erste Kirche wurde 1277 erbaut. Im Jahre 1507 wurde das Kloster errichtet und mit ihm die neue Kirche in der heutigen Form. Hierbei handelt es sich um eine einschiffige gewölbte Wallfahrtskirche im gotischen Stil mit Chor und Sakristei.

Das Kloster beherbergt eine reiche Sammlung von Gemälden und liturgischen Gegenständen aus dem 17. und 18. Jahrhundert sowie eine Sammlung glagolitischer Handschriften und Bücher.

Man nimmt an, dass das Mittelbild auf dem Hochalter (Jungfrau Maria mit Jesuskind) ein Original des berühmten venezianischen Malers Giorgione ist und es sich bei den beiden Seitenbildern (St. Franziscus und St. Bonaventura) um Originale des Malers Girolamo Santacroce handelt.

Bis zum II. Vatikanischen Konzil wurde die Heilige Messe und das Offizium in der Kirche in altslavischer Sprache gefeiert. Die Verstorbenen der drei umliegenden Dörfer Brzac, Milohnići und Linardići wurden bis 1975 auf dem kleinen Friedhof an der Klosterkirche beigesetzt.

Besuchszeiten des Klosters und der Kirche: Täglich von 10.00 bis 12.00 und 15.00 bis 17.00 Uhr. Tel. 00385 (0)51 862 102 (nach Absprache)



Gornja Hlapa

Deutsche Schreibweise: Gornja Hlapa; Aussprache: Gornja Chlapa


  • Kapelle Hl. Anna (kapelica Sv. Ana)


Diese kleine Kapelle ist neueren Baujahrs und steht in G. Hlapa, das zur Gemeinde Dobrinj gehört. Nach Informationen wird die Kapelle nur zu besonderen Anlässen genutzt, wie z.B. der Fronleichnams-Prozession.


J-K-L

Jurandvor

Deutsche Schreibweise: Jurandvor; Aussprache: Jurandwor


  • Kirche der Heiligen Luzia (crkva Sv. Lucije)


Es handelt sich bei dieser Kirche um eine der bedeutendsten in ganz Kroatien. Sie wurde um 1100 von Abt Dobrovit, einem Benediktiner (Glagolitermönch), auf den Resten einer frühchristlichen Kirche erbaut. Während der Romanik errichtete der Baumeister Andreas in der Fassadenmitte einen Glockenturm mit rechteckigem Grundriß; 1498 wurde an der südlichen Schiffswand die Kapelle der Muttergottes vom Rosenkranz angebaut. Heute befinden sich in der Kirche Denkmäler aus der römischen und altchristlichen Zeit, glagolitische Inschriften sowie eine gefaßte Holzskulptur aus dem 16. Jahrhundert. Im Glockenturm hängt eine Glocke des Meisters Manfredinus aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts.

1851 fand der Kleriker Peter Dorčić eines der bekanntesten und ältesten Schriftdenkmäler in kroatischer Sprache als Teil der Pflasterung des Kirchenbodens in der Kirche - die "Tafel von Baška" (Bašćanska ploča). Eine Kopie der Tafel kann man in der Kirche besichtigen, das Original befindet sich in der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Zagreb. Die 13-zeilige Urkunde spricht von der Schenkung eines Besitztums des Königs Zvonimir (1075 - 1089) an den Abt der Kirche des Hl. Luzia und von der Errichtung dieser Kirche. Sie wurde in glagolitischer Schrift (einem Übergangsstil von runder zur eckigen Glagoliza) geschrieben.



Kajužina

  • Kapelle bei Kajužina (kapelica Kajužina)

Deutsche Schreibweise: Kajuzina; Aussprache: Kajudschina


Diese kleine Kapelle steht an der Straße von Kras nach Dobrinj in der Nähe des Weihers Kajužina.




Klimno

  • Kirche Hl. Clemens (crkva sv. Klementa)


Die romanische einschiffige kleine Kirche mit halbrunder Apsis wurde 1381 von einer Familie aus Soline gestiftet und bis zum 16. Jh. von einer Bruderschaft unterhalten, die auch den Renaissance-Flügelaltar (heute Kulturgut) einbauen ließ. Ca. 1610 wurde ein kleiner Glockenturm mit einer Kirchenglocke auf dem Dach der Kirche installiert. Im Laufe der Jahrhunderte verfiel die Kapelle immer mehr. Sie wurde dann Anfang des 20. Jh. den Einwohnern von Klimno zu Glaubensversammlungen überlassen und diese haben sie zum Jahr 1926 komplett renoviert. Im gleichen Jahr wurde sie auch wieder geweiht.

Die Kirche des Hl. Clemens ist die einzige Kirche im Bistum Krk, die zum Zeitpunkt der Erbauung nach einem Heiligen benannt wurde und sie gab damals dem Ort seinen Namen: Klimno.


Kosići

Deutsche Schreibweise: Kosici; Aussprache: Koßitchi


  • Pfarrkirche Hl. Michael (Župna crkva sv. Mihovila)


Die Kirche wurde als Kapelle im 14. Jh. erbaut. Die Entwicklung des Ortes führte zu vielen Erweiterungen. 1870 wurde ein Kirchenschiff hinzugefügt und die Original-Kapelle wurde ein Heiligtum der neuen Kirche. Ein neuer Glockenturm wurde im 20. Jh. erbaut. Bemerkenswert sind die Malereien eines toskanischen Meisters.



Kras

Deutsche Schreibweise: Kras, Aussprache: Kraß


  • Kirche St. Anton (crkva Sv. Antuna Pad.)


Die kleine Kirche wurde ursprünglich 1669 an dieser Stelle errichtet und nach deren Verfall über die Jahrhunderte hinweg an gleicher Stelle im Jahre 1904 wieder neu aufgebaut. Erst seit 1924 besteht die Pfarrei Kras und es werden heute wieder regelmäßig Gottesdienste hier abgehalten.



Krk

Deutsche Schreibweise: Krk, Aussprache: Krk


  • Kirche Erzengel St. Michael - heute: Kirche Unsere liebe Frau vom Heil (crkva Sv. Mihovila arkanđela - danas: crkva Gospa od Zdravlja)


Am höchsten Punkt der Altstadt von Krk Stadt, dem Trg Krčkih glagoljaša, findet man diese im 11. Jahrhundert erstmals erwähnte romanische Kirche. Die ursprünglich dem Erzengel Michael geweihte Kirche war das Gotteshaus des ältesten Benediktiner Klosters auf der Insel Krk. Das Kloster wurde bereits im 15. Jahrh. aufgegeben, die Kirche seitdem mehrmals restauriert und umgebaut, letztmalig 1973. Nach Ausbruch der Cholera im Jahr 1850 wurde die Kirche der "Lieben Frau vom Heil" gewidmet. Man betritt diese dreischiffige Kirche durch den im 19. Jahrh. errichteten Glockenturm.



Linardići

Deutsche Schreibweise: Linardici; Aussprache: Linarditchi


  • Kirche Hl. Fuska (crkva sv. Fuske)


Die Kapelle des Abts St. Antun wurde bereits 1627 von den Familien Linardić und Jurasić erbaut. Später wurde sie zur heutigen Kirche erweitert. Das Hauptschiff der Kapelle wurde als Apsis der Hl. Fuska ausgestaltet, das 1909 von dem Bischof von Krk, Antun Mahnić, geweiht wurde.



M-N-O

Malinska

  • Kirche Hl. Nikolaus (Crkva sv. Nikole)


Im Ortskern von Malinska, direkt am Hafen, befindet sich die sehr modern gehaltene Kirche Hl. Nikola. Baubeginn war im Jahr 2000 nach den Plänen der Architektin Željka Ružić (Zagreb); sie wurde 2005 fertiggestellt und am Feiertag des Hl. Nikola, dem 6.12., feierlich und in altslawischer Sprache geweiht.

Direkt neben der Kirche befindet sich eine moderne Bildergalerie.


Milohnići

Deutsche Schreibweise: Milohnici; Aussprache: Milochnitschi


  • Kirche des Hl. Chrysogonus (Crkva sv. Krševana)


Diese frühromanische Kuppelkirche aus dem 12. Jh., ehemals Wallfahrtskirche der Seeleute und Fischer, liegt auf der westlichen Seite der Insel Krk über der Bucht Čavlena in einem unbewohnten, teils bewaldeten, einst landwirtschaftlichen Teil der Insel, und wird heute noch ab und zu genutzt.

Zur Kirche gelangt man über einen ca. 3 km langen Weg, der in Milohnići beginnt oder über einen anderen (ca. 4 km lang), der ganz in der Nähe des Klosters Glavotok beginnt.



  • Kirche der Muttergottes der Gesundheit (Crkva Majke Božje od zdravlja)


Die Kirche in der Ortsmitte der kleinen Ortschaft wurde 1913 von Prof. Ivan Milohnić (ursprünglich gebürtig aus Milohnići) mit 5000 Kronen finanziert, um der Bevölkerung Arbeit zu geben.

Der Bau begann 1914 und wurde ein Jahr später abgeschlossen.


Njivice/Krk

Deutsche Schreibweise: Njivice; Aussprache: Njiwize


  • Kirche der Geburt der Seligen Jungfrau Maria (Crkva Rođenja Blažene Djevice Marije)


Diese Gemeindekirche wurde 1905 nach den Plänen des Architekten Mate Vitezic an der gleichen idyllischen Stelle fast direkt am Meer erbaut, an der vor Jahrhunderten bereits eine Kirche stand.


Omišalj

Deutsche Schreibweise: Omisalj; Aussprache: Omischalj


  • Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt (Župna Crkva Uznesenja Marijina)


Die große Pfarrkirche, eine dreischiffige romanische Basilika, wird schon Anfang des 13. Jahrhunderts erwähnt. Die drei Schiffe werden durch Arkaden getrennt, die auf quadratischen Pfeilern ruhen.



Seit Beginn des 16. Jahrh. wurde die Kirche systematisch erweitert, was durch eine glagolitische Inschrift von 1525 an einer der Kapellen dokumentiert wird: Im 16. Jahrh. wurden die Kapelle der Jungfrau der Sieben Leiden (heute Hl. Juraj), die Kapelle zum Heiligen Kreuz (heute Allerheiligstes Altarsakrament) und die Kapelle der Heiligen Anna (heute zum Hl. Kreuz) hinzugebaut. Von der Kapelle zum Hl. Kreuz weiß man, dass sie von der einheimischen Künstlerin Radiniri restauriert und gemalt wurde.

Im 17. Jahrh. kamen die Kapelle des Heiligen Anton des Einsiedlers (heute Hl. Teresia) und im 18. Jahrh. die Kapellen des Hl. Apostel Johannes (heute Herz Jesu) sowie der Hl. Maria der Karmeliter hinzu.

Im 17. Jahrh. entstanden die Kuppel der Basilika sowie die viereckigen Sitzbänke im Chor.

Bis ins 17. Jahrh. hinein wurde in der Kapelle des Hl. Johannes des Täufers die Taufe abgehalten; im 18. Jahrh. wurde diese Kapelle in die Kirche mit eingegliedert als Teil der Kapelle der Jungfrau von Rosarij und als Sakristei.

In der Kirche findet man Elemente altkroatischer Dekoration von der ursprünglichen, alten Kirche aus dem 9. bis 10. Jahrhundert, glagolitische Inschriften und den wertvollen, holzgeschnitzten Hauptaltar aus der Renaissance (16. - 17. Jahrh.). Des weiteren findet man das dreiteilige Tafelbild des Evangelisten Johannes (vom venezianischen Meister Jacobello del Fiore, 15. Jahrh.), den Steinaltar und die Figur der Hl. Teresia (von Bildhauer Matković aus Sušak, 1938), ein Bild der Hl. Helene (Werk des Malers Franz Pavačić) und das Altarbild des Hl. Nikola in der Kapelle des Hl. Juraj, das aus der Friedhofskapelle Hl. Nikola überstellt wurde.

Die Fresken in der Kuppel und an der Decke des Hauptschiffes malte der heimische Meister Ivan Volarić aus Vrbnik im Jahre 1929, der neue Altar und das Lesepult sind nach Zeichnungen von Vinko Fugošić im Jahre 1973 entstanden.



Das Kircheninnere wurde 1926 bis 1928 ebenfalls durch den Maler Volarić restauriert. Sitzbänke aus Eichenholz mit kroatischen Ornamenten wurden 1937 angefertigt.



Außen findet man im Hauptportal der Westfassade Fragmente aus dem 9. bis 10. Jahrhundert und ein naiv ausgearbeitetes "Rosetten-Fenster" des örtlichen Meisters Sinoga, das der glagolitischen Inschrift nach 1405 eingebaut worden sein soll.



Der Glockenturm wurde 1533 bis 1536 unter Mithilfe der gesamten Kommune von den Meistern Pjero aus Omišalj und Andrija aus Kotor (b. Crikvenica) der Kapelle des Hl. Johannes angebaut. Diese Daten sind einer glagolitischen Inschrift an der Westfassade des Glockenturms zu entnehmen. Die Glockentürme der Kvarnerstädtchen hatten zur Zeit der Kriege zwischen Venedig und den Uskoken die Rolle von Beobachtungsstationen.



Bis 1817 wurde das Gelände um die Basilika als Friedhof genutzt.


Neben dem Seiteneingang ins Südschiff der Pfarrkirche befindet sich die ehemalige Kapelle des Hl. Johannes des Täufers (Sv. Ivan Kristitelj), die jetzige Sakristei. Ihre gotische Fassade wurde 1442 errichtet, wovon ebenfalls eine glagolitische Inschrift zeugt, die sich zwischen zwei ursprünglichen Öffnungen, dem jetzt zugemauerten Portal, unter einem schmalen Fensterchen befindet. Es wird angenommen, dass sich unter der Kapelle Reste des ehemaligen Baptisteriums der Kirche, die sich hier ursprünglich befand, verbergen. In der Sakristei befindet sich eine Sammlung alter Steindenkmäler und liturgischer Requisiten aus dem 14. bis 17. Jahrhundert.





  • Kapelle St. Antonius von Padua (kapela sv. Antun Pad.)


Am nördlichen Ortsrand von Dubec befindet sich unterhalb des Wasserturms die typisch mittelalterliche spätromanisch-frühgotische Kapelle mit einer schattenspendenden Vorhalle, die zur Zeit des Barocks angebaut wurde.




  • Kapelle St. Helena (kapela sv. Jelena)


Diese kleine Kirche wurde 1458 erbaut und steht am ursprünglichen Ortsmittelpunkt, der bereits im 16. Jahrhundert vollständig gestaltet war.




  • Ruine des Kirchleins St. Helena (razvalina kapela sv. Jelena)


Diese vor kurzem konservierten Überreste des spätromanischen Kirchleins St. Helena findet man am Ortseingang von Omišalj, vom Flughafen her kommend. Es konnten das halbkreisförmige Sanktarium und ein Teil der Außenmauer erhalten werden. Das ursprüngliche Dach des halbkegelförmigen Sanktariums wurde erneuert und nach alter Tradition mit Schieferplatten gedeckt.




  • Kapelle Hl. Josef (kapela sv. Josipa)


Die kleine Kapelle in der Bucht von Voz, die zur Gemeinde Omišalj gehört, wurde bereits 1784 erbaut und liegt direkt am alten Fähranleger. 2004 wurde sie von dem Bauunternehmer Mikić aus Krk renoviert.



  • Kapelle Hl. St. Nikolaus (kapela sv. Nikolo)


Die Kapelle, die dem Schutzpatron der Seefahrer geweiht ist, findet man unterhalb des Ortes, ganz in der Nähe der Marina von Omišalj (Pesca).



P-Q-R

Polje/Krk

Deutsche Schreibweise: Polje


  • Kirche der Heiligen Maria (Crkva svete Marije)

1816 erbaut in der Mitte des Ortes auf dem Grundstück der ehemaligen Kirche gleichen Namens, die bereits im 17. Jh. erwähnt wurde. Erst 1909 wurde der Turm neben der Kirche dazugebaut.


Poljica

Deutsche Schreibweise: Poljica; Aussprache:Poljiza


  • Kirche St. Cosmas und Damian (Crkva sv. Kuzme i Damjana)

Die Erbauung der Kirche geht auf das 15. Jh. zurück. Der Glockenturm wurde einer Inschrift nach 1768 vom Architekten Dominika Reginija gebaut.



  • Friedhofskapelle in Poljica

Der Friedhof von Poljica mit seiner neuen Friedhofskapelle ist nur wenige Schritte von der Kirche des Ortes entfernt.





  • Marienkapelle in Poljica


Punat

Deutsche Schreibweise: Punat, Aussprache: Punat


  • Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit (Crkva Sv. Trojice)


Die Kirche wurde ursprünglich ca. 1777 erbaut und 1853 zur Pfarrkirche geweiht. Sie wurde letztmalig umgebaut und erweitert 1934 mit finanzieller Unterstützung durch den aus Punat stammenden späteren Präsidenten von Costa Rica, Franjo Orlic.

Sehenswert ist der barocke Hauptaltar vom Bildhauer und Holzschnitzer Paulus Riedl aus dem Jahr 1749; hierbei soll es sich um einen der schönsten barocken Altäre an der Kvarner Küste handeln. Weiters findet man verschiedene Skulpturen aus der Zeit um 1750 sowie ein Altarbild des Hl. Johannes, das der Maler D. Maggiotto, ein Venezianer, gefertigt hat.






Seit 1884 stehen dieses Steinkreuz und die kleine Kapelle an der Straße von Punat nach Stara Baška.


Rasopasno

Deutsche Schreibweise: Rasopasno; Aussprache: Rassopassno


  • Kirche Mariä Himmelfahrt (Crkva Majka Božje od Uznesenja)


Die in der Dorfmitte befindliche schlichte Kirche wurde ursprünglich im Jahre 1659 von den Brüdern John und Michael Gržetić erbaut, die sie dem Bischof Juraj Georgiceo widmeten. Die Kirche wurde 1886 verlassen. 1927 entstand der Glockenturm als vorderer Eingang und die Kirche wurde grundlegend renoviert.




Risika

Deutsche Schreibweise: Risika; Aussprache: Rissika

  • Kirche Hl. Jeronimus (Crkva sv. Jeronima)

In der Ortsmitte von Risika wurde Mitte des 19. Jh. eine Kirche erbaut, die nach dem 2. Weltkrieg aufgrund der steigenden Einwohnerzahl wieder abgerissen wurde. An gleicher Stelle hat man die jetzige dreischiffige Kirche mit 3 Altären errichtet. 2009 wurde sie innen liebevoll renoviert.



S-T-U

Šilo

Deutsche Schreibweise: Silo; Aussprache: Schilo


Die kleine Wegkapelle steht an Ortseingang von Šilo.



  • Kirche des Heiligen Nikola (Crkva Sv. Nikola)


Die Kirche Šilos ist dem Hl. Nikola, dem Schutzpatron der Seefahrer, geweiht und befindet sich im "alten" Šilo oberhalb des kleinen Hafens.


Skrbčići (Skrpčići)

Deutsche Schreibweise: Skrbcici; Aussprache: SSkrb|tschi|tchi


  • Kirche des Hl. Franziskus (Crkva sv. Franjo)

Ursprünglich Ende des 16./Anfang des 17. Jahrhunderts als private Kirche des Sohnes des Architekten Lovra Skrbe erbaut, wurde sie Mitte des 20. Jh. zur Kapelle umgebaut und im Oktober 1957 gesegnet.


Soline

Deutsche Schreibweise: Soline; Aussprache: SSoline


  • Kirche des Hl. Philipp und des Hl. Jakob (Crkva sv. Filipa i Jakova)

Diese kleine romanische Kirche wurde 1396 in einer Waldlichtung etwa 300 m von der Straße zwischen Donja Hlapa und Soline entfernt direkt am Ortseingang von Soline auf der rechten Seite erbaut. Man erreicht sie über einen schmalen Weg mit vielen Stufen.



Stara Baška

Deutsche Schreibweise: Stara Baska; Aussprache: Stara Baschka


  • Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit (Crkva Svih Svetih)


Die im Barockstil im Ortskern erbaute Kirche stammt aus dem Jahr 1722. Hervorzuheben ist, dass sich in der Kirche 3 Altäre befinden: der Hauptaltar und 2 Nebenaltäre



Sužan

Deutsche Schreibweise: Suzan; Aussprache: SSuschan


  • Kirche der Heiligen Mutter Gottes (Crkva Majka Božja od Zdravlja)


Die erst 1927 von den Dorfbewohnern in der Dorfmitte erbaute Kirche verfügt über 3 Altäre, dem Hauptaltar mit der Mutter Gottes und 2 Seitenaltären. Sie wurde gebaut, weil die alte Kirche zu klein geworden war.

Die Fassade hat einen romanischen Glockenturm.



Sv. Ivan

Deutsche Schreibweise: Sveti Ivan; Aussprache: ßweti Iwan


  • Kirche Johannes der Täufer (Crkva Sv. Ivana Krstitelj)


Die kleine Kirche findet man in Sv. Ivan, das gemeindemäßig zu Malinska gehört. Das Baujahr ist nicht bekannt, auch werden dort nur noch zu besonderen kirchlichen Feiertagen Gottesdienste abgehalten.



Turčići

Deutsche Schreibweise: Turcici; Aussprache: Turtschitchi


  • Kirche des Heiligen Fabijan und des Heiligen Sebastijan (Crkva sv. Fabijana i Sebastijana)


Die kleine Kirche steht mitten in Turčići (zwischen Malinska und Porat) und soll, so Einwohner des Ortes, ca. 1850 erbaut worden sein. In ihr werden nur noch zu bestimmten Feiertagen Gottesdienste abgehalten.


V-W-X

Vrbnik

Deutsche Schreibweise: Vrbnik; Aussprache: Wrbnik


  • Pfarrkirche Maria Himmelfahrt (Župna crkva Uznesenja B.D. Marije)


Nach Aufzeichnungen wurde die Kirche in der Zeit der Romanik (11./12. Jahrh.) ca. 1325 erbaut. Im 16. Jahrh. wurde die gotische Kapelle mit dem Hauptaltar dazugebaut. Das Hauptaltarbild entstand Ende des 16. Jahrh. und stellt Maria Himmelfahrt dar. An der rechten Seite vom Kircheneingang befindet sich in der Rosenkranzkapelle der Renaissance-Altar der Maria vom Rosenkranz.

Neben der Kirche findet man den Glockenturm aus dem Jahr 1527. In diesem Turm befindet sich heute ein kleines Museum.



Ganz in der Nähe der Pfarrkirche befindet sich die aus dem Jahr 1505 stammende Kapelle der Heiligen Kleinen Maria (in manchen Unterlagen auch heute "Kapelle St. Martin" genannt).



Y-Z

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