Ogulin

Aus Kroatien Lexikon
Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Fotogalerie für Ogulin

Lage von Ogulin

Ogulin ist eine Stadt in der Karlovačka Županija - Gespanschaft Karlovačka. Sie liegt im Zentrum von Kroatien an der Eisenbahnstrecke Zagreb-Rijeka. Die Ausfahrt der neuen Autobahn Zagreb-Bosiljevo-Split befindet sich am Stadtrand von Ogulin.

Zu dieser Stadt gehören die Dörfer:

Das Zentrum der Stadt liegt in einem Hochtal und ist von Bergen umgeben. Durch die Stadt fließt der Fluss Dobra. Dominiert wird die Stadt aber von dem Berg Klek, einem Felsen, der 1.182 Meter hoch ist. Die Berge Krpl (511 m), Brezovica (565 m), Hum (863 m), Klekinja (504 m) und Trojvrh (599 m) erreichen diese Höhe nicht.

Bei der letzten Volkszählung im Jahre 2001 lebten in der Stadt insgesamt 15.054 Einwohner. Davon 75,7 % Kroaten und 20,8 % Serben. Im eigentlichen Stadtkern lebten zu diesem Zeitpunkt 8.712 Einwohner.

Geschichte von Ogulin

Auszug aus Meyers Konversationslexikon:

Ogulin, Markt und Sitz des kroatisch-slawonischen Komitats Modruš-Fiume, bis 1886 Hauptort des ehemaligen Oguliner-Szluiner Grenzdistrikts, liegt am Fuß des kolossalen Felsblockes Klek, ist Station der Agram-Fiumaner Bahnlinie und hat (1881) 4.173 Einwohner, einen Gerichtshof samt Bezirksgericht und ein altes Frankopansches Schloß, das jetzt als Gefängnis dient. Die Umgebung ist der eigentümlichen hydrographische Verhältnisse wegen sehr interessant. Ogulin liegt auf einem hohlen Untergrund am Dobrafluß, dessen Gewässer aus einem 27 m tiefen Steinbett in einer großen Höhle verschwindet, um mehrere Stunden (später) weit jenseit des Oguliner Bergkessels bei Papovoselo aus einer Felskluft wieder hervorzubrechen. (mit freundlicher Genehmigung von Meyers Konversationslexikon und BROCKHAUS DUDEN NEUE MEDIEN GMBH


Die älteste kroatische Ansiedlung auf dem Gebiet der heutigen Stadt Ogulin ist das Dorf Prabruć. Dort wurde schon im 12. Jahrhundert eine Kirche gebaut, die dem heiligen Jakob geweiht war.

Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts wurde das Gebiet von Ogulin und Umgebung allerdings von Modruš, an der alten Salzstrasse von Senj nach Karlovac gelegen, verwaltet. Dort war der Bischofssitz, und wegen seiner Festung war der Ort der eigentliche Verwaltungssitz für die Gegend. Durch einen furchtbaren Angriff der Osmanen, die auf dem Weg nach Mitteleuropa waren, ist die Festung Modruš im Jahre 1493 zerstört worden. Die einheimische Bevölkerung wurde getötet oder ist in andere Gebiete, z.B. nach Žminj in Istrien, geflüchtet.

Die Osmanen waren aber nur auf dem Durchzug und haben das Gebiet nicht militärisch besetzt. Weil man später weitere Angriffe befürchtet hat, ist der einheimische, von der Adriainsel Krk stammende, Fürst Bernard Frankopan vom ungarische König, der gleichzeitig König von Kroatien, Dalmatien und Slawonien war, beauftragt worden, eine neue Festung zu bauen. Er baute die Burg Ogulin, die wahrscheinlich diesen Namen bekommen hat, weil in der lateinischen Sprache eine Schlucht als „ob gula“ bezeichnet wird, und die Festung tatsächlich in unmittelbarer Nähe einer tiefen Schlucht gebaut worden ist. Die Festung ist im Jahre 1500 fertiggestellt worden, und allmählich ist ein kleiner Teil der vorher geflüchteten Bevölkerung wieder in die alte Heimat zurückgekehrt. Trotzdem war diese Landschaft zur damaligen Zeit ziemlich menschenleer.

In den folgenden Jahren haben sich die Herrschaftsverhältnisse im ganzen Königreich der Kroaten, Dalmatiner und Slawonen geändert. Der österreichische Kaiser war nun auch zum König dieses Königreiches gewählt worden. Kurze Zeit nach seinem Amtsantritt ging er daran, einen großen Teil von Slawonien und Kroatien zu einem besonderen Militärgrenzbezirk auszubauen, der zur Abwehr vor weiteren Angriffen der Osmanen dienen sollte. Zu diesem Militärgrenzbezirk, der direkt von Österreich verwaltet wurde, und nicht mehr zum Königreich der Kroaten, Slawonen und Dalmatiner gehörte, zählte ab dem Jahre 1553 auch die Festung Ogulin, die damals zur Garnisonsstadt erhoben wurde. Wichtig war auch, dass hier das zuständige Bezirksgericht eingerichtet worden ist, so dass Angeklagte und Zeugen sogar aus den kroatischen Küstengebieten von Novi-Vinodolski und Crkvenića in Ogulin erscheinen mussten. Damit begann auch der allgemeine Aufschwung der Ortschaft, wurde sie doch zum Zentrum für ein größeres Gebiet. Zusätzlich gewährte das Kaiserhaus den Bewohnern besondere Privilegien. Dafür mussten sie aber ständig zum Dienst mit den Waffen bereit sein, wenn ihr Herr das anordnete.

Weil das ganze Gebiet des Militärgrenzbezirkes weitgehend menschenleer war, hat der österreichische Kaiser gezielt damit begonnen, Menschen aus ganz Südosteuropa, die auf der Flucht vor den Osmanen waren, hier anzusiedeln. So kamen neben Kroaten auch Serben und Walachen in die Stadt. Die Serben und Walachen gehörten überwiegend der orthodoxen, und nicht der katholischen, Kirche an, aber das war damals noch kein Problem. Die gesamte Organisation dieser Ansiedlung wurde von den Fürsten aus dem Hause der Frankopanen übernommen. Auch sie hatten ihr Einverständnis dazu gegeben. Sie erlaubten sogar, dass unweit von Ogulin, in Gomirje, ein orthodoxes Kloster gebaut wurde.

Wie wenige Menschen zur damaligen Zeit dort lebten, kann man daran erkennen, dass erst im Jahre 1746 das Dekanat der katholischen Kirche von Modruš nach Ogulin verlegt, und eine Kirche erbaut worden ist. Von 1749 bis 1794 hat der Gemeindepfarrer Antun Ćorić das Gemeindeleben der katholischen Kirche wieder aufgebaut, und im Jahre 1781 ist die heutige Gemeindekirche gebaut worden. Damals lebten ca. 2.800 Einwohner in Ogulin.

Mit der Zeit kamen immer mehr Menschen in die Stadt, und das öffentliche Leben erhielt Aufschwung. Schon im Jahre 1766 war eine Schule eröffnet worden, in der vor allem die Kinder der Offiziere unterrichtet wurden und sogar Unterricht in deutscher Sprache bekamen.

Der Zuzug hielt weiter an und die Garnison von Ogulin ist erheblich verstärkt worden. Die hier stationierten Soldaten wurden vom österreichischen Kaiser nicht nur zum Kampf gegen die Osmanen eingesetzt, sondern sie mussten am Ende des 18. Jahrhunderts für Österreich in Deutschland und Italien kämpfen. Sie standen dabei hauptsächlich unter dem Kommando des Fürsten Franz v. Jellačić, dem Vater des späteren Bans (Statthalter des Kaisers) in Kroatien, Dalmatien und Slawonien. Aber auch sein Sohn hat später in Ogulin eine große Rolle gespielt.

Um die Lebensbedingungen für die Offiziersfamilien weiter zu verbessern, wurde bereits im Jahre 1802 eine eigene Mädchenschule mit 20 Schülerinnen eröffnet. Neben den üblichen Fächern erhielten die Mädchen auch besonderen Unterricht im Nähen und Stricken. Um die Ausbildung der Armee zu fördern, ist dann im Jahre 1823 eine besondere mathematische Schule eröffnet worden, die aber auch nicht als allgemeine Volksschule gegründet worden ist.

Erst im Jahre 1826 wurde im Militärgrenzbezirk ein Gesetz erlassen, das die allgemeine Schulpflicht vorschrieb. Die erste allgemeine und öffentliche Schule für Jungen und Mädchen ist im Jahre 1830 eröffnet worden. Die Lehrpläne wurden allerdings immer noch von den Militärbehörden bestimmt. Die Schulzeit hat aber nur drei Jahre betragen. Das Schuljahr begann jeweils am 01.10. und endete am 15.08., damit die Kinder in der Erntezeit zu Hause waren und helfen konnten.

Als junger Hauptmann im österreichischen Heer, hat Josef Jellačić, der Sohn des Franz Jellačić, im Jahre 1830 eine Kompanie des Oguliner Grenzregimentes übernommen. Nebenbei hat er sich dabei auch mit historischen und geographischen Studien beschäftigt. Doch schon nach einem Jahr ist er mit seiner Truppe im Jahre 1831 zu einem Einsatz nach Oberitalien abkommandiert worden. Als er wieder zurück in Ogulin war, ist es im Jahre 1835 zu Auseinandersetzungen mit den Osmanen gekommen, die mit ihren Truppen im nicht sehr weit entfernten Bosnien lagen. Die dortigen Feudalherren Mehmed Beg Rustanbegovic und Murad Beg Besierevic sind mit ihren Truppen immer wieder in das Gebiet des Militärgrenzbezirkes eingedrungen, und haben große Schäden angerichtet. Jetzt sind die Soldaten aus Ogulin in ihrer näheren Heimat zum Einsatz gekommen. Am 14.10.1835 sind sechs Kompanien aus Ogulin mit weiteren Kompanien aus der Umgebung in das von den Osmanen besetzte Bosnien vorgedrungen und haben dort ebenfalls erhebliche Schäden angerichtet.

Nach diesen Kämpfen beruhigte sich die Lage aber wieder und Jellačić wurde vom Kaiser nach Glina versetzt. Er erkrankte dort bald wieder an einem alten Leiden und konnte längere Zeit seinen Dienst nicht mehr ausüben.

Danach ist es zu einem ganz ungewöhnlichen Ereignis gekommen. Der König Friedrich August II. von Sachsen, der im Jahre 1838 schon einmal in Kroatien war, hatte den Wunsch, seine damals geschlossene Bekanntschaft mit Jellačić zu erneuern. Deshalb hat er ihn am 29.05.1845 als Gast in Glina empfangen. Der sächsische König, ein ausgesprochenen Naturfreund und an botanischen Studien interessiert, hat Jellačić gebeten, ihm die Natur seiner Heimat zu zeigen. Er erfüllte diesen Wunsch natürlich, und zeigte dem König die Plitvicer Seen und auch die Stadt Ogulin. Somit beherbergte die Stadt einen hohen Staatsgast und die beiden Männer haben gemeinsam den nahe gelegenen Berg Klek bestiegen, von wo sie einen wunderschönen Blick über die Landschaft genießen konnten.

Ein ganz besonderes Ereignis hat es dann im Jahre 1848 gegeben. In diesem Jahr wurde das erste Militärkrankenhaus in Ogulin eröffnet. Darin sind hauptsächlich die Angehörigen der Garnison, aber in Notfällen auch Zivilisten, behandelt worden.

Im gleichen Jahr ist Fürst Josip Jellačić vom österreichischen Kaiser zum Ban von Kroatien, Dalmatien und Slawonien ernannt worden. Gleichzeitig ist er zum Oberkommandierenden General des Militärgrenzbezirkes, und damit auch für die Garnison von Ogulin, geworden. Ihm unterstanden alle militärischen und zivilen Angelegenheiten. In Kroatien und Slawonien wurden die ungarischen Hegemoniebestrebungen immer stärker, und mit Hilfe von Truppen, die auch aus Ogulin waren, hat er einen Krieg gegen die Ungarn geführt. Nach Rückschlägen konnte er diesen Krieg erfolgreich beenden und gehörte letztendlich auch zu den Rettern des österreichischen Königshauses, welches zu dieser Zeit von den Ungarn nicht mehr anerkannt worden ist.

Der österreichisch-ungarische Ausgleich vom 08.06.1867, der ungarisch-kroatische Ausgleich vom 30.01.1868 und die Auflösung des Militärgrenzbezirkes zu dieser Zeit, führten in Kroatien, und damit auch in Ogulin, zu einer Wende. Der ungarische Einfluss wurde immer größer. Trotzdem kam es dazu dazu, dass im Jahr 1871 eine öffentliche Grundschule mit acht Klassen eröffnet wurde.

Nicht um die Infrastruktur in Kroatien zu verbessern, sondern um eine eigene Eisenbahnverbindung zur Adria zu haben, haben die Ungarn mit dem Bau einer Eisenbahnstrecke von Budapest über Zagreb nach Rijeka begonnen. Die Streckenführung ging auch durch Ogulin, und es sind dort große Lager für die Bauarbeiter und für das Baumaterial entstanden. Natürlich erhielt die Stadt auch eine Bahnstation, und als die Strecke im Jahre 1873 trotz hoher Kostenüberschreitung fertig gestellt war, war die Stadt mit dem Hafen Rijeka und über Zagreb-Budapest mit dem übrigen Eisenbahnnetz in Europa verbunden.

Die Eisenbahn brachte zwar einen gewissen Aufschwung, und Handel und Handwerk entwickelten sich etwas besser, aber einen richtigen Aufschwung hat es nicht gegeben, obwohl am 01.10.1885 eine besondere Schule für Jugendliche eröffnet worden ist, die hier das Handwerk für die Holzbearbeitung erlernen konnten. Die Ursache lag unter anderem darin, dass die Eisenbahnbeförderungskosten und die Frachtkosten für die arme einheimische Bevölkerung viel zu hoch waren.

Weil von ungarischer Seite auf das Wenige, das die Menschen überhaupt zum Leben hatten, auch noch Steuern erhoben worden sind, und sie selbst kein Interesse daran hatte, dass sich die Lage der Menschen verbesserte, ist es in der folgenden Zeit unter der Bevölkerung zu Unruhen gekommen. Damit wurde ganz gezielt die Auswanderung von großen Teilen der Bevölkerung gefördert. Sie haben Auswanderungsagenturen gegründet, die mit Hilfe einheimischer Priester die Menschen regelrecht angeworben und zur Auswanderung ermuntert haben. Dabei war die Eisenbahnlinie nach Rijeka sehr nützlich, denn über diesen Hafen, aber auch über die Häfen Le Havre in Frankreich und über Bremerhaven in Deutschland, wurden die Auswanderer nach Amerika verschifft. Die noch vorhandenen Listen der Einwanderungsbehörden aus Amerika beweisen, dass tausende von Bürgern aus Ogulin und Umgebung nach Amerika eingewandert sind. Es muss jedoch darauf hingewiesen werden, dass nicht wenige der Auswanderer nach ein paar Jahren wieder in ihre Heimat zurückgekehrt sind.

Auch bei Ausbruch des 1. Weltkrieges im Jahre 1914 bestand die Garnison Ogulin noch, so dass deren Soldaten mit Österreich in den Krieg ziehen mussten. Wie alle anderen kroatischen Soldaten in diesem Krieg, standen sie am Ende als Verlierer da, und die Einwohner ergriff das gleiche Schicksal, wie die anderen Kroaten auch. Sie wurden Bürger eines neuen Staates, der sich nun Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen nannte, und unter der Herrschaft der serbischen Königsdynastie stand. Die in Ogulin lebenden Serben waren mit dieser Situation überwiegend einverstanden. Sie nutzten sie aber sehr stark für ihre Zwecke aus, so dass an entscheidenden Stellen nur noch Serben gesessen haben, was die einheimischen Kroaten wiederum verbittert hat. Deshalb haben sich in Ogulin die Spannungen zwischen Serben und Kroaten erheblich verstärkt.

In dieser Zeit wurde die Festung in Ogulin plötzlich in ein Gefängnis umgebaut, und der Führer der verbotenen kommunistischen Partei, Josip Broz, der spätere jugoslawische Staatspräsident Josip Broz Tito, musste hier im Jahre 1927 eine siebenmonatige Haftstrafe verbüßen. Auch einen Teil der fünfjährigen Haftstrafe, die gegen ihn im Jahre 1928 verhängt worden war, hat er im Gefängnis von Ogulin verbracht.

Ganz allgemein war die Zeit nach dem 1. Weltkrieg von einer schlechten wirtschaftlichen Situation geprägt. Es gab zwar noch etwas Handwerk, Handel und Gewerbe, aber die Bevölkerung musste überwiegend von den in der Landwirtschaft hergestellten Erzeugnissen leben. Trotzdem war am 05.09.1919 die erste öffentliche Oberschule eröffnet worden.

Durch den Einfall von Deutschland und Italien mit weiteren befreundeten Truppen in das Königreich Jugoslawien, entstand eine ganz neue Situation, natürlich auch in Ogulin. Kurz nachdem deutsche Truppen die Landeshauptstadt Zagreb besetzt hatten, wo sie aus politischen Gründen auch überwiegend freundlich aufgenommen wurden, ist, mit Zustimmung der Deutschen und Italiener, durch einen Vertreter einer Untergrundgruppe (Ustaša), die sich schon jahrelang in Italien aufgehalten hat, der selbständige Staat Kroatien ausgerufen worden. Deren Anführer, Dr. Ante Pavelić, kam mit Hilfe der Italiener nach Karlovac und und wurde dort von den Deutschen abgeholt und nach Zagreb gebracht. Er trat dort wie seine Vorbilder Hitler und Mussolini auf, und errichtete einen Staat, der nach dem faschistischen Führerprinzip aufgebaut worden war.

Jetzt kam es auch in Ogulin zur Rache von Kroaten - nicht von allen Kroaten - gegen Serben und gegen die Repräsentanten der orthodoxen Kirche. Manche Bewohner von Ogulin sind jetzt sehr schnell der Ustaša-Bewegung beigetreten und haben unter dem Mantel dieser Organisation persönliche Vergeltung geübt, weil sie es sich, ohne etwas befürchten zu müssen, erlauben konnten. Die faschistische Staatsführung hat es ihnen auch leicht gemacht, wollte sie doch sowieso alle Serben und orthodoxen Mitbürger loswerden. Wer sich nicht freiwillig zum katholischen Glauben umtaufen ließ, wurde als Feind des Staates angesehen.

In und um Ogulin lebten zu dieser Zeit verhältnismäßig viele Bürger mit orthodoxem Glauben, deren Priester nun in großer Gefahr waren. Eine ganze Reihe von ihnen wurde auch verhaftet und in dem Kastell, das immer noch als Gefängnis diente, inhaftiert. Von dort kamen sie nach ein paar Tagen meist in das Lager Koprivnica und von dort in das Lager Gospić. Dieses Lager war ein regelrechtes Todeslager, und die meisten der Gefangenen sind dort von den Ustaša getötet worden.

Die Situation für die serbisch/orthodoxe Bevölkerung wurde auch dadurch erschwert, dass sie immer noch davon ausgegangen ist, dass der serbische König, der inzwischen nach London ins Exil gegangen war, weiter auch ihr Staatsoberhaupt sei. Wie in weiten Teilen von Kroatien, haben sich diese Menschen zusammengetan und organisiert, und haben als so genannte Četnik-Verbände gegen die Kroaten, Deutschen und Italiener aus dem Untergrund heraus gekämpft. Das ganze Durcheinander hat unzählige Menschenleben gefordert und über die Zahl der Opfer, die in Ogulin zu beklagen waren, gibt es, wie in ganz Kroatien, unterschiedliche Angaben. Erstaunlich ist allerdings, dass sich nach dem Krieg viele Bürger von Ogulin als Serben bezeichnet haben. Im übrigen ist darauf hinzuweisen, dass nicht wenige Bürger von Ogulin, die katholisch und kroatischer Herkunft waren, von den Ustaša-Leuten in das KZ Jasenovac gebracht und dort umgebracht worden sind.

Diese furchtbare Zeit fand in Ogulin jedoch bald ein Ende. Schon im Mai 1941 hat der Führer der Ustaša und Führer des Staates Kroatien, Dr. Ante Pavelić, mit den Römischen Verträgen große Teile von Kroatien an Italien abgetreten. Es kann davon ausgegangen werden, dass er diese Abtretung nicht ganz freiwillig vorgenommen hat. Aber das war nun einmal der Preis, den er an Italien für die jahrelange Unterstützung zahlen musste.

Nach der Abtretungserklärung rückten italienische Truppen in Ogulin ein und besetzten die Stadt. Sie sorgten auf ihre Art für Ruhe und Ordnung. Übergriffe auf Serben und Juden wurden geahndet und verfolgt. Dadurch hatten sie gleich mehrere Feinde. Die Ustaša, die Serben, die noch an ihrem König hingen, und die einheimischen Partisanen, die sie als Besatzungstruppen empfunden haben. Eine für die Italiener nicht einfache Situation, die auch wegen ihrer geringen Truppenstärke nur schwer zu bewältigen war. Dadurch konnten die Partisanen das zur Stadt gehörende Dorf Drežnica am 09.10.1941 vollständig unter ihre Kontrolle bringen und in dem angrenzenden Waldgebiet ein Lazarett errichten.

Das Blatt wendete sich noch einmal, als die Italiener am 03.09.1943 kapitulieren mussten. Sie haben ihre Truppen zurück nach Italien gezogen und der geordnete Abmarsch erfolgte über die Hafenstadt Rijeka. Dabei haben sie aber einen großen Teil ihrer Waffen zurück gelassen, die in allerlei Hände gefallen sind.

Nach dem Abzug der Italiener lag das Zentrum von Ogulin mehr am Rande des Kriegsgeschehens in Kroatien. In den zu Ogulin gehörenden Vororten, vor allem dort, wo es viel Wald zum Schutz gegeben hat, wurden die Partisanen, die sich inzwischen zu einer regulären Armee formiert hatten, immer stärker.

Nach dem Ende des 2. Weltkrieges ist es in Ogulin, wie in allen Städten Nachkriegsjugoslawiens, zur kommunistischen Herrschaft gekommen, und nun haben die Kommunisten die Abrechnung vorgenommen. Diejenigen, die sich nach ihrer Meinung in der Zeit von 1941 bis 1945 schuldig gemacht hatten, hat nun die Rache der Sieger getroffen. Nicht wenige Einwohner von Ogulin, darunter auch katholische Priester, sind ohne einen ordentlichen Gerichtsprozess hingerichtet worden.

Das Leben in Ogulin hat sich in der kommunistischen Zeit, wie in vielen ländlichen Gebieten von Kroatien, entwickelt. Man lag weit ab von den Touristenzentren an der Küste und nur wenige Fremde sind überhaupt mal in die Stadt gekommen. Einzige Besonderheit war der Bau des neuen Krankenhauses, die Anlegung des Sabljaci-Stausees zur Stromgewinnung sowie einige weitere kleine Verbesserungen für die Infrastruktur der Stadt. Das staatlich geführte Sägewerk und die anderen staatlichen Betriebe der Stadt konnten nicht rentabel arbeiten und dazu verhelfen, dass ein wirtschaftlicher Aufschwung erfolgte.

Wegen ihrer Nähe zu der von Serben im Bürgerkrieg von 1991 besetzter Krajina, war die Stadt auch unmittelbar von diesen Auseinandersetzungen betroffen. Die Frontlinien verliefen unweit der Stadt. Es hat auch Angriffe der jugoslawischen Luftwaffe auf Ogulin gegeben. Nachdem sich Kroatien selbständig gemacht hatte, wurde eine kroatische Brigade gebildet, die, am Anfang sehr schlecht bewaffnet, zur Verteidigung in den Krieg ziehen musste. Ein in der Nähe von Ogulin befindlicher riesiger Waffenbunker, der unter einem Berg versteckt war, ist von Pionieren der jugoslawischen Volksarmee in die Luft gesprengt worden, so dass die ganze Stadt wie bei einem Erdbeben erschüttert wurde. Damit wollte man verhindern, dass diese Waffen in die Hände der kroatischen Armee fallen.

Durch den Bau der Autobahn Boslijevo-Split hat Ogulin in den letzten Jahren einen gewaltigen Aufschwung erhalten. Der US-Amerikanische Baukonzern Bechtel, der mit dem Bau der Autobahn beauftragt war, hatte eine seiner Zentralen in Ogulin. Davon hat die ganze Stadt profitiert, denn das Unternehmen hat viele einheimische Subunternehmer eingesetzt, und von den dadurch entstandenen Steuereinnahmen konnte die Stadt sehr profitieren und hat sehr viel Geld in die Verschönerung investiert.

Eins ist sicher. Die Stadt Ogulin wird sicherlich keine sehr große Stadt werden. Sie wird ihren ländlichen Charakter behalten, selbst wenn die Verantwortlichen hoffen, durch Ausweisung von entsprechenden Zonen noch mehr Industrie anlocken zu können. Deshalb ist es sehr erfreulich, dass die touristische Gemeinschaft versucht, einen spezifischen Tourismus zu entwickeln, der durch diese Stadt und ihre wunderschöne Umgebung geprägt ist.

Autor: Soline

Sehenswertes in Ogulin

Größte Sehenswürdigkeit in Ogulin ist die im 16. Jahrhundert errichtete Festung. Sie ist damals zur Abwehr der Osmanen von den Fürsten der Insel Krk errichtet worden. In der Festung befindet sich das örtliche Heimatmuseum, in dem man sehr schöne Exponate aus der Vergangenheit besichtigen kann. Nach einer Besichtigung kann man sich sehr gut vorstellen, wie die Menschen der Gegend früher gelebt haben. Außerdem kann man die Zelle besichtigen, in der der kommunistische Führer Josip Broz und spätere Staatspräsident Josip Broz Tito einsitzen musste. Eine gewaltige Bronzebüste erinnert an ihn.

Nur wenige Meter neben der Festung kann man eine riesige Schlucht besichtigen, in welcher der Fluss Dobra in einer Höhle verschwindet. Wenn man die Schlucht sieht, kann man sich nicht vorstellen, daß es bei starken Regenfällen oder bei einer schnellen Schneeschmelze in Ogulin zu Überschwemmungen kommen kann. Die Ursache ist aber leicht zu erklären. Das Wasser kann nicht schnell genug in die Höhle abfließen, so dass sich ein Stau bildet, der dann zur Überflutung der ganzen Schlucht und zu einem Teil der Stadt führt. Die Höhle mit einer Länge von 16.396 Metern, gehört zu den längsten erforschten Höhlen in ganz Kroatien. Die ersten gezielten Untersuchungen wurden im Jahre 1926 von Josip Poljak durchgeführt und Mirko Malez hat diese in den Jahren 1956 bis 1957 fortgesetzt. Ein detaillierter Plan wurde in der Zeit von 1984 bis 1987 von Höhlenforschern unter der Leitung von Marijan Čepelak fertig gestellt.

Auch der städtische Park, im Zentrum gelegen, ist eine Sehenswürdigkeit. Riesige alte Kastanienbäume spenden im Sommer Schatten und man kann sich auf den Parkbänken sehr schön ausruhen. Dabei sollte man auch einen Blick auf das Denkmal des ersten Königs von Kroatien, Dalmatien und Slawonien, auf die Statue des Königs Tomislav I., werfen. Ebenso sollte der im Park befindliche alte Brunnen nicht übersehen werden.

Wer es einrichten kann, fährt am besten Mittwochs nach Ogulin. An diesem Tag findet hier Vormittags der wöchentliche Markt statt. Die Bewohner von Ogulin, und auch die Bewohner aus der Umgebung, besuchen diesen Markt sehr gerne. Obwohl er sich in der letzten Zeit etwas verändert hat, kann man ohne weiteres von einem typischen kroatischen Bauernmarkt sprechen. Es werden landwirtschaftliche Produkte aus der Gegend, aber auch Produkte von weiter her, angeboten. Hier kann man sehr schön das Leben und die Menschen aus dem Landesinneren beobachten, die ganz anders als die Menschen an der Küste sind. Man sollte bei dieser Gelegenheit auch die landestypischen Speisen zu sich nehmen, die an diesem Tag an Ständen verkauft werden.

Ausflüge in die Umgebung Ogulin

Die touristische Gemeinschaft der Stadt Ogulin hat in den letzten Jahren den Wert des Tourismus erkannt, und bietet den Gästen der Stadt ein umfangreiches Programm an.

Neben Bergsteigen, Jagen, Wandern und Fischen gibt es noch verschiedene Möglichkeiten der Freizeitgestaltung. Darin sind natürlich auch Ausflüge in die Umgebung von Ogulin enthalten. Auf Wunsch werden auch Foto- und Jagdsafaris angeboten. Diese finden unter Führung von erfahrenen Fotografen und Jägern statt. Bei entsprechender Beteiligungszahl werden sogar besondere Nachtsafaris organisiert.

Der Ogulin überragende Berg "Klek" dürfte das wichtigste Ausflugsziel sein. Man kann ihn besteigen, ohne dass man ein ausgesprochener Kletterer sein muss. Von oben hat man einen wunderbaren Ausblick. Bei ganz klarem Wetter, meist nach einem Regenschauer, kann man sogar die Spitze der Kathedrale von Zagreb sehen. Besucher, die diesen Berg besteigen wollen, sollten aber darauf achten, dass sie es nicht an den Tagen versuchen, an denen der Sonderzug für Ausflügler aus Zagreb in Ogulis den schmalen Pfaden ziemlich voll von Menschen ist.

Ein weiterer Ausflugsort ist der nahegelegene Sabljaci-Stausee. Hier bietet sich die Möglichkeit zum Baden, Angeln und Kanufahren. Angler sollten jedoch nicht vergessen, sich den notwendigen Angelschein zu besorgen, den man im Tourist-Büro in Ogulin erwerben kann.

Wer sich besonders für die Geschichte von Kroatien interessiert, kann einen Ausflug zu den Ruinen der sehr alten Festung Modruš unternehmen. Dazu benutzt man am besten die schmale, aber gut asphaltierte, Strasse entlang des Stausees. Läßt man sich durch die Einsamkeit nicht beirren, erreicht man die Ruinen nach ca. 10 km. Auch ohne Bergsteigen zu müssen, kann man dort ebenfalls einen wunderbaren Ausblick genießen. Wer dann innehält und und in sich geht, kann sich, wenn man von der neu gebauten Autobahn einmal absieht, in vergangene Jahrhunderte zurückversetzen. Man steht praktisch an der Wiege des kroatischen Staates, denn Modruš gehörte schon im frühen Mittelalter zu den wichtigsten Plätzen im Königreich der Kroaten, Dalmatiner und Slawonen.

Anreisetipps nach Ogulin

Am einfachsten kommt man mit einem Kraftfahrzeug nach Ogulin. Durch die neu gebaute Autobahn Zagreb-Split ist die Stadt an das internationale Straßennetz angebunden worden. Wenn man die Autobahn an der Abfahrt Ogulin verläßt und sich rechts hält, ist man nach wenigen Kilometern im Stadtzentrum.

Aber auch die Anreise mit der Eisenbahn ist verhältnismäßig einfach, weil die Stadt unmittelbar an der Eisenbahnstrecke Zagreb-Rijeka liegt. Alle Personenzüge, einschließlich der IC-Züge, halten in Ogulin.

Eine Anreise mit einem Reisebus ist zwar auch möglich, aber so beschwerlich, daß diese hier nicht im einzelnen beschrieben wird.

Die nächsten Flughäfen sind die von Zagreb oder von Rijeka auf der Insel Krk.

Restaurants in Ogulin

Am 14.06.2007 ist ein neues Hotel eröffnet worden. Darin befindet sich auch ein Restaurant, wo man nationale und internationale Speisen zu sich nehmen kann. Weiteres findet man unter der Sparte Hotel in Ogulin.

Etwas außerhalb, am Sabljaci-See gibt es ein weiteres Speiserestaurant. Es nennt sich auch so.

Im Zentrum findet man mehrere Bistros:

Hotels in Ogulin

Direkt nach der Autobahnausfahrt von Ogulin, in Richtung Stadt, gibt auf der rechten Strassenseite das kleine Hotel "Magdic".

Im Zentrum der Stadt, ist direkt neben der Festung, das alte Hotel "Frankopan" wieder eröffnet worden. Es handelt sich dabei um ein Hotel der Spitzenklasse.

Mehr kann man hier sehen:

Hotel Frankopan

Campingplätze in Ogulin

Weil der Tourismus in Ogulin noch nicht so sehr verbreitet ist, gibt es (noch) keinen Campingplatz.

Veranstaltungen in Ogulin

Wichtigster Veranstaltungstag ist in jedem Jahr der 14. September. An diesem Tag wird der Ogulin-Tag gefeiert. Dazu werden von der Stadtverwaltung und den verschiedenen Organisationen besondere Veranstaltungen organisiert, und es treffen sich die "Oguliner" aus nah und fern.

Baden in Ogulin

In dem schon erwähnten Sabljaci-Stausee kann man unweit von Ogulin sehr schön baden und man findet auch sehr schöne Liegewiesen. Man sollte aber beachten, dass die Wassertemperatur nicht sehr hoch steigt, denn der See wird aus Quellen der umliegenden Berge gespeist.

Medizinische Versorgung / Apotheken in Ogulin

Krankenhaus:


  • Opća Bolnica Ogulin
Ogulin
Bolnička 38
00385 (0)47 819 700


Ärzte:

Dr. GRGURIĆ IVAN

Ogulin

Ivana Gorana Kovačića 12

Tel.: (047) 522 288


Dr. OŽEGOVIĆ HELENA

Ogulin

Josipa Jurja Strossmayera 10 A

Tel.: (047) 531 083


Dr. RADOJČIĆ NIKOLINA

Ogulin

Augusta Šenoe 12

Tel.: (047) 531 556


Dr. STEFANOVIĆ LJUBA

Ogulin

Bernandina Frankopana 14

Tel.: (047) 531 822


Dr. VOLARIĆ-STOŠIĆ MILICA

Ogulin

Nova cesta 33

Tel.: (047) 531 333


Dr. ŽUPAN DANICA

Ogulin

Vladimira Nazora 9

Tel.: (047) 532 276


Zahnärzte:

Dr. BERTOVIĆ VLADIMIR

Ogulin

Bernandina Frankopana 14

Tel.: (047) 531 887


Dr. MAGDIĆ BISERKA

Ogulin

Bernandina Frankopana 14

Tel.: (047) 531 901


Dr. MRĐA VIŠNJA

Ogulin

Bernandina Frankopana 2

Tel.: (098) 247 794


Dr. PAUŠIĆ-VUČINIĆ MIRJANA

Ogulin

Josipa bana Jelačića 5

Tel.:(047) 525 909


Dr. RODIĆ ĐURĐICA

Ogulin

Bernandina Frankopana 14

Tel.: (047) 532 070


Dr. VUKELJA MARINA

Ogulin

Bernandina Frankopana 14

Tel.:(047) 532 042


Dr. ŽIC KREŠIMIR

Ogulin

Bernandina Frankopana 14

Tel.: (047) 522 231


Apotheken:

DOM ZDRAVLJA OGULIN

Ogulin

Bernandina Frankopana 14

Tel.: (047) 525 333


LJEKARNA JELOVAC-PAPEŽ I TURKALJ-TOMŠIĆ

Ogulin

Josipa bana Jelačića 3

Tel.: (047) 522 571


LJEKARNE DERJANOVIĆ

Ogulin

Vladimira Nazora 22

Tel.: (047) 525 427


LJEKARNE JAKŠIĆ

Ogulin

Ivana Gorana Kovačića 1

Tel.: (047) 525 277

Dienstleistungen in Ogulin

Banken:

ERSTE & STEIERMARKISCHE BANK d.d.

Ogulin

Ljudevita Gaja 4

Tel.: (047) 376 540


KARLOVAČKA BANKA d.d.

Ogulin

Ivana Gorana Kovačića 8

Tel.: (047) 537 464


PRIVREDNA BANKA ZAGREB d.d.

Ogulin

Bernandina Frankopana 5

Tel.:(047) 531 504


Autobusfahrplan, des Busunternehmens AUTOTRANS RIJEKA - PJ OGULIN - Tel.: 047 / 525 001; Fax: 047 / 522 665 von Ogulin.

Der Busbahnhof befindet sich in unmittelbarer Nähe des Eisenbahnbahnhofs.

Abfahrt nach:

MÜNCHEN 12:00 Uhr jeden Donnerstag und Freitag

ZAGREB 6:45 Uhr, außer Samstags und Sonntags

SENJ - RIJEKA 5:30 Uhr , außer Samstags und Sonntags

JASENAK- DREŽNICA 4:30, 5:30 und 14:15 Uhr, außer Samstags und Sonntags

PLAŠKI - SABORSKO 6:50 und 13:30 Uhr, außer Sonntags

VRBOVSKO - RIJEKA 6:00 und 14:05 Uhr, außer Samstags und Sonntags

ZAGORJE 6:00, 6:50, 13:15 und 15:15 Uhr, außer Samstags und Sonntags

MODRUŠ 5:45, 6:50, 13:00 und 15.15 Uhr, außer Samstags und Sonntags

KAMENICA - TOUNJ 6:40 und 13:00 Uhr, außer Samstags und Sonntags

ORLJAK - GEROVO -TOUNJ 6:00 und 12:30 Uhr, außer Samstags und Sonntags

PLAŠKI - PLAVČA DRAGA 5:30, 6:50, 8:10, 13:30 und 15:15 Uhr, außer Samstag und Sonntags

VRELO (BJELOLASICA) 6:30 und 13:20 Uhr, außer Samstags und Sonntags

JOSIPDOL 5:30, 5:45, 6:45, 6:50, 8:10, 9:45, 13:00, 13:30 und 15:15, außer Samstags und Sonntags

VITUNJ 7:20 und 13:20, außer Samstags und Sonntags

GRABRK 5:15 und 14:30 Uhr, außer Samstags und Sonntags

DESMERICE 6:50 und 13:20 Uhr, außer Samstags und Sonntags.


Ankunft von:

MÜNCHEN 24:00 Uhr Samstags und Mittwochs

ZAGREB 17:20, außer Samstags und Sonntags

RIJEKA - SENJ 16:30 Uhr, außer Samstags und Sonntags

DREŽNICA - JASENAK 6:40 und 16:10 Uhr, außer Samstags und Sonntags

SABORSKO - PLAŠKI 9:20 und 16:20, außer Sonntags

RIJEKA - VRBOVSKO 7:20 und 13:50, außer Samtags und Sonntags

ZAGORJE 6:40, 8:00,14:10 und 16:00 Uhr, außer Samstags und Sonntags

MODRUŠ 6:45, 7:55, 14:00 und 16:50 Uhr, außer Samstags und Sonntags

TOUNJ - KAMENICA 8:00 und 14:10 Uhr, außer Samstags und Sonntags

TOUNJ - GEROVO - ORLJAK 8:00 und 14.20 Uhr, außer Samstags und Sonntags

PLAVČA DRAGA - PLAŠKI 6:45, 9:20, 9:25, 16:00 und 16:50 Uhr, außer Samstags und Sonntags

VRELO (BJELOLASICA) 7:50 und 14:40 Uhr, außer Samstags und Sonntags

JOSIPDOL 6:45, 8.00, 9:20, 9:30, 10:15, 11:30, 14:00, 14:10, 16:00, 16.50, und 17.20 Uhr, außer Samstags und Sonntags

VITUNJ 7:55 und 14:10 Uhr, außer Samstags und Sonntags

GRABRK 6:30 und 15:40 Uhr, außer Samstag und Sonntag

DESMERICE 8:00 und 14:10 Uhr, außer Samstags und Sonntags

Geschäfte in Ogulin

Ogulin und seine Umgebung ist in Kroatien als Anbaugebiet von Kartoffeln und Kohl bekannt. Aus dem Weißkohl wird das bekannte "Oguliner-Sauerkraut" hergestellt.

Längs der Strassen, vor allem an den Ausfallstrassen, werden diese Produkte nicht nur in Geschäften, sondern direkt von den Landwirten an die Kunden verkauft.

In der Stadt selbst gibt es verschiedene Einzelhandelsgeschäfte, in denen man die Artikel des täglichen Bedarfs bekommen kann. Am Stadtrand, an der Straße in Richtung Josipdol, sind in den letzten Jahren etliche Super- und Baumärkte entstanden, in denen das Angebot so wie in den größeren Städten ist.

Es sind auch zwei grosse Einzelhandelsketten vertreten. An der Ausfallstrasse in Richtung Josipdol, findet man einen Supermarkt der Kette "KONZUM" und an der gleichen Strasse aber wesentlich näher zum Stadtkern gelegen, einen ganz neuen Supermarkt der deutschen Einzelhandelskette "LIDL".

Es ist bemerkenswert, dass das Preisniveau teilweise erheblich günstiger ist, als in den Küstenstädten. Das gilt natürlich nicht für die landesweit tätigen Einzelhandelsketten, deren Preise überall im Lande gleich sind..

Freizeittipps für Ogulin

Web-Tipps über Ogulin

Meine Werkzeuge
Namensräume
Varianten
Aktionen
Navigation
Werkzeuge